Wer wir sind

Wir haben uns die Wiederentdeckung von Kurt Landauer zum Anlass genommen, der Erinnerung an ihn und sozialem Engagement im Sinne seiner Werte in Form eines Vereins einen Rahmen zu geben. Wir kommen aus verschiedenen Ecken des Stadions und haben die unterschiedlichsten Hintergründe. Uns vereint die Begeisterung für Kurt Landauer, seine Werte und den FC Bayern als Verein, für den er den Grundstein gelegt hat.

Der Verein „Kurt Landauer Stiftung e.V.“ hat das Ziel, durch seine Aktivitäten an den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München, Kurt Landauer, an seine Geschichte und die von ihm vertretenen Werte wie auch an weitere Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Historie des FC Bayern München zu erinnern.

Insbesondere sollen Projekte im Sinne einer weltoffenen, fortschrittlichen, liberalen und antirassistischen Gesellschaft und eines friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens aller Menschen unabhängig von ihrer Nationalität, Staatsangehörigkeit, ethnischen und kulturellen Herkunft gefördert werden.

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Prolog

Als die Fangruppe Schickeria München 2006 ein antirassistisches Fußballturnier nach dem ehemaligen Bayern-Präsidenten Kurt Landauer benennt, ist sein Name nur Wenigen ein Begriff. Davor konnte man seine Geschichte fast ausschließlich in den Werken des Fussballhistorikers Dietrich Schulze-Marmeling finden.

 

Zehn Ausgaben dieses Turniers, drei große Choreographien in der Südkurve, einige  Veranstaltungen unter anderem mit dem Neffen von Kurt Landauer, Uri Siegel, sowie einige Texte in Fan-Publikationen später ist der Name Kurt Landauer und sein Konterfei aus der Fanlandschaft des FC Bayern nicht mehr wegzudenken. Auch das Engagement eines jungen Filmteams des Kreisjugendrings mit seiner Dokumentation KICK IT LIKE KURT und die (Erinnerungs-)Arbeit der Versöhnungskirche in Dachau tragen dazu bei, dass der Name Kurt Landauer auch außerhalb der FC Bayern-Welt wahrgenommen wird. 2013 wird Kurt Landauer zum Ehrenpräsident des FC Bayern ernannt, 2014 wird ein Spielfilm über ihn im Ersten ausgestrahlt und das Engagement der Schickeria mit dem Julius Hirsch-Preis des DFB gewürdigt.

 

Unsere Ziele

Zweck des Vereins ist laut unserer Satzung die selbstlose Organisation und Durchführung sozialer Projekte in den Bereichen Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge und Förderung des Andenkens an Verfolgte.

Wir haben in unseren Köpfen einen Haufen Ideen, wie wir diese Ziele verwirklichen, die sich u.a. in folgenden Projekten realisieren:

  • Pflege der Gräber von Personen, die sich um den FC Bayern München verdient gemacht haben, und Erinnerung an diese Personen

  • Unterstützung unschuldig in Not geratener Personen, insbesondere Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern des FC Bayern München, auf finanzielle und ideelle Art und Weise

  • Organisatorische und finanzielle Unterstützung von Jugendlichen in interkulturellen Fußballmannschaften unter anderem im Rahmen von buntkicktgut – Initiativgruppe e.V.

  • Begegnungen von Geflüchteten und jugendlichen Bayernfans bei gemeinsamen Stadionbesuchen

  • Durchführung von historische Stadtführungen zum Thema Nationalsozialismus zur Förderung des Kulturaustausches mit Jugendlichen, z.B. von buntkicktgut und deren internationalen Partnerorganisationen

  • Erinnerungsarbeit für das Andenken an verstorbene Mitglieder des FC Bayern München, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, z.B. Kurt Landauer und seine Familie

 

Satzung

Unsere Satzung steht hier zum Download bereit.